Überblick über
Die Entdeckung dieses Gebietes von Santa Maria Imbaro in der Provinz von Chieti beginnt mit den Resten des verlorenen Hirtenweges. Ihr befindet euch im Ortsteil Selva und diese Art von Furche, die in der Erde vor Ihren Augen eingekeilt ist, ist das, was von einem Stück des alten Trattura Magno (Hauptweg der Hirten) (https://abruzzoturismo.it/it/transumanza-alla-scoperta-del-tratturo-magno), übrig geblieben ist, oder auch des Regionalen Hirtenwegs, der damals während der Wandertierhaltung die Hirten mit ihren Herden von L’Aquila nach Apulien brachte.
Die Schafherden starteten am Bergmassiv des Gran Sasso, teilweise vom Sirente und der Majella und gingen bis zu den weiten Weiden der Tavogliere in Apulien. Diese Reise zu Fuß war 250 km lang und scheint uns heute legendär zu sein.
Die Praxis der Transumanza (Wandertierhaltung) (https://www.abruzzoturismo.it/it/le-strade-derba-i-cammini-della-transumanza), war auf der ganzen Welt verbreitet und gehört seit 2019 zum UNESCO Weltkulturerbe.
In der Nähe des Hirtenweges entdeckt man eine Kirche, die dem Dorf seinen Namen gab: erst war es „Sancta Maria in viam Bari“, dann „Sancta Maria in Baro“ und schließlich Santa Maria Imbaro.
Das religiöse Gebäude, das seit 1059 erwähnt wird, hat im Laufe der Jahrhunderte viele Umbauten durchlebt und zeigt heute eine Fassade, der ein Kreuzgang mit Rundbögen vorgebaut wurde und eine Apsis neben dem Glockenturm aufweist. Im Inneren findet man die Madonna mit Kind und ein Kruzifix der abruzzesischen Schule aus dem XIII.Jh.
Schaut euch um, denn ihr befindet euch inmitten weicher Hügel, die reich an Olivenhainen und Obstbäumen sind und die nur einen Katzensprung von der Adria entfernt liegen, die dieser Gegend die Luft für ihre Produkte verdanken.
Eine wahre „glückliche“ Landschaft.
Der Ort selbst liegt auf ca. 200 m ü.M. auf einem Felsvorsprung. Links davon liegt der Fluss Sangro und man kann den Blick in die blaue Weite und auf die Grenze zur Region Molise schweifen lassen.
Von hier aus erreicht man Termoli in weniger als einer Fahrtstunde.
Bewundert den eleganten Palazzo Acciarri, im Ortszentrum, und die Kirche Chiesa di Maria Santissima Madre di Dio, die auf das Ende des XIX.Jh. zurückgeht und eine gemauerte Hauptfassade aufweist, die zwischen zwei Säulen eingerahmt ist, die den Giebel stützen.
Zur Mittagszeit lest gut die Weinkarte: ihr befindet euch in einer ausgezeichneten Gegend der Herstellung des
D’Abruzzo, Cerasuolo und Trebbiano D’Abruzzo (https://www.abruzzoturismo.it/it/eno_vini), die die Region weltweit bekannt gemacht haben.
Was soll man nun essen? Man hat hier die Qual der Wahl, zwischen den Maccheroni alla Chitarra mit einer gemischten Fleischsauce aus Rind, Schwein und Lamm, die „pallotte cac’e ove“ (https://abruzzoturismo.it/it/pallotte-cace-ove), Käsebällchen, und die Spaghetti alla Trappitara, ein erster Gang aus alter Zeit mit Olivenöl, Knoblauch, Sardelle und Peperoncino Cruschi (getrocknet, süß und krokant).
Dieses Rezept geht auf die Bauern zurück, die die Angewohnheit hatten, das Gericht direkt in der Olivenpresse zu kochen und es denjenigen anzubieten, die die Oliven mahlten und hierfür Schlange standen.
Eine köstliche Geste an Gastfreundschaft.